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Fairtrade-Stadt Heimsheim

Einladung zum Krämermarkt
Am Montag, 13.3., gibt es wieder einen Fairtrade Stand auf dem Heimsheimer Krämermarkt. Wir bieten fairgehandelte Produkte vom EinenWeltLaden Weil der Stadt und Biohofladen Gommel an. Neben den Waren finden sie auch verschiedene Informationen zum Thema fairer Handel und Nachhaltigkeit.
Der faire Handel will benachteiligte Menschen in den Ländern des Südens Zukunftsperspektiven in ihrem Land, ihrer Region bieten.
Schauen Sie vorbei, informieren Sie sich, unterstützen sie unsere Arbeit.

Ausblick 2017:

13.3.2017  Fairtrade Stand auf dem Krämermarkt

30.4./1.5. 2017 Fairtrade Stand auf der Heckengäumesse

11.5.2017 Veranstaltung zu den neuen Nachhaltigkeitszielen der UN (SDGs) mit Gerd Oelsner, Leiter des Nachhaltigkeitsbüros der LUBW

Alle Veranstaltungen werden im Amtlichen Mitteilungsblatt, dem Stadtjournal und auf unserer Homepage angekündigt.

Rückblick:

Unsere Gruppe beteiligte sich erneut an der bundesweiten „Fairen Woche“ im September 2016. In der Stadtbücherei gab es die bereits traditionelle Ausstellung mit fair gehandelten Produkten und Informationen zum Fairen Handel.

Am 24.9.16 fand das gut besuchte „Faire Frühstück“  unter dem Motto “ Regio- Bio- Fair“ statt und am 29.9.16 hatten wir das Team von „Foodsharing“  zu Gast. „Foodsharing“ hat das Ziel die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren.


Titelverlängerung "Fairtrade Stadt" geschafft

Jede Fairtrade Stadt muss 2 Jahre nach der Zertifizierung nachweisen, dass sie weiterhin alle verlangten Fairtrade-Kriterien erfüllt. Und Heimsheim hat es geschafft!

Am 29.3.16 schrieb Lisa Hermann von TransFair an die Steuerungsgruppe und Herrn Bürgermeister Troll: „Das kontinuierliche Engagement Ihrer Stadt für den Fairen Handel möchten wir mit einer Verlängerung des Titels Fairtrade-Town bestätigen. Die Stadt Heimsheim übernimmt eine Vorbildfunktion für viele weitere Kommunen.“

Die Fairtrade Gruppe Heimsheim möchte sich bei allen „Fairtraders“ herzlich für Ihre Unterstützung bedanken.

Aus der Steuergruppe

Unsere Steuerungsgruppe wird immer wieder gefragt, wo man welche Fairtrade-Produkte kaufen kann.

Hier einige Hinweise:

Das größte Angebot ( z.B. Kaffee, Kakao, Tee, Schokolade, Reis, Saft) finden Sie z.Zt. im Biohofladen Gommel (Fairtrade- und Rapunzel Hand in Hand Produkte).

Fair gehandelte Bananen beim Blumenlädle und Kauffmann Blumen

Sidroga Fairtrade Tees bei der Apotheke Butz

Orangensaft, Zucker, Kaffee bei Lidl

Verschiedene GEPA Kaffees, Kakao und Tee bei Edeka

Diese Liste ist nicht vollständig.

In dem im Herbst 2016 neu aufgelegten "Einkaufsführer für regionale Produkte aus dem Enzkreis und Pforzheim" sowie im "Fair Trade Guide für den Enzkreis und Pforzheim" des Landratsamt Enzkreis, finden sie weitere Informationen zu " regio-bio-fair im Enzkreis".
Beide Broschüren sind in der Stadtbibliothek Heimsheim erhältlich.

Für die Fairtrade-Steuerungsgruppe

Renate Niehaus

Punk Musical für Kids


Marcel Gewehr, Sonni Maier, Susan Lachermund bei der Nachbesprechung mit dem Publikum


Meine.Deine.Eine Welt

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Fairtrade Vortrag

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Benefizlauf Ludwig-Uhland-Schule

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Kinderkino – „Meine. Deine. Eine Welt.“

Am 8. Oktober fand erstmals ein Kinderkino der anderen Art statt. Das Kinderkino wurde speziell auf die landesweite Initiative „Meine. Deine. Eine Welt.“ Zugeschnitten und fand in Zusammenarbeit mit der Fairtrade Gruppe Heimsheim statt. Daher gab es auch keine Filmauswahl wie bisher, sondern es wurden jeweils zu Anfang und Ende Kurzfilme zum Thema „Kinderrechte“ der UN-Kinderrechtskonvention und als Hauptfilm „Auf dem Weg zur Schule“ zum Thema „Kinder aus aller Welt“ gezeigt. Aber selbstverständlich waren Popcorn, Eintritt und Fairtrade Schokolade -passend zur Initiative- frei.

Der Hauptfilm „Mein Weg zur Schule“ handelt von Kindern, Jungen und Mädchen aus vier verschiedenen Ländern - Kenia, Marokko, Indien und Argentinien, welche mit einem Kamera-Team auf ihrem Weg zur Schule begleitet wurden. Die Schulwege der Kinder sind unterschiedlich lang, das heißt, dass der Schulweg von vier bis über 20 Kilometer lang ist und sie deshalb teilweise zu Fuß oder auch mit Pferden ihren Schulweg antreten. Eines steht fest: Die Kinder sind motiviert, denn sie wollen mit aller Kraft eine gute Ausbildung, da diese ihnen ein anderes, ein besseres Leben eröffnen kann.

Das lässt sie den täglichen, gefährlichen und anstrengenden Schulweg in Kauf nehmen. Der Film ist sehr lehrreich und trotz dessen, dass der Film ein Dokumentarfilm ist, wirkt er keinesfalls uninteressant oder oberflächlich, ganz im Gegenteil: Der Film ist abwechslungsreich und sehr eindrucksvoll.

Das Kinderkino kam super an. Die Kinder waren begeistert und daher ganz bei den Filmen. Das Jugendhaus war sehr gut besucht.

Am Ende gab es noch die Möglichkeit Fragen zu den Filmen und den behandelten Themen zu stellen.

Das Jugendhaus-Team freut sich auf eine Wiederholung.

Internationales Frauencafe

Beim 57. Internationalen FrauenCafé der lokalen Agenda 21 Heimsheim trafen sich Frauen aus 8 Nationen am 21.September 2015 im Kasten. Zusammen wurde über alltägliche Fragen aber auch über ganz aktuelle Themen wie die Flüchtlingsbewegung geredet und diskutiert.

Im Rahmen der landesweiten Initiative Meine.Deine.Eine Welt hatte Ulrike Bohne den Film „Wie man die Welt zerstört“ organisiert. In 4 kurzen Filmbeiträgen wurde im Comic-Stil aufgezeigt, wie wir alle – egal wo wir auf der Welt leben – zur Zerstörung unserer einen Welt beitragen. Manchmal blieb das Lachen im Hals stecken!

Bei Tee, Kaffee und einem leckeren internationalen Buffet gingen die Gespräche weiter.

Fairtrade  - auch für Konfirmanden

Das Leben ist nicht „fair“. Das erlebten 21 Konfirmanden, als sie bei einem Würfelspiel sich auf den Landkarten von Deutschland und Tansania bewegten und dabei feststellen mussten, wie unterschiedlich die Lebenschancen junger Menschen bei uns und in Afrika sind. Auf den jeweiligen Ereignisfeldern gab es einerseits unzureichende medizinische Versorgung und fehlende Bildungsmöglichkeiten (aussetzen, rücke zurück zum Start), andererseits umfassende breite staatliche Fürsorge und Unterstützung in jeglicher Hinsicht (Noch einmal würfeln, rücke 5 Felder vor).. Die Menschen aus Tansania hatten von vornherein keine Chance zu gewinnen. Und wo man lebte, in Tansania oder in Deutschland, blieb dem Zufall überlassen und wurde ausgelost. Spannend war, ob der Sieger einer Gruppe seinen Gewinn (eine Tüte Gummibärchen) für sich behielt oder mit den anderen teilte … Fast wie im wirklichen Leben. Es entstand eine lebhafte Diskussion über das Leben in zwei verschiedenen Welten, deren Rahmenbedingungen sehr gegensätzlich sind. Das Leben ist eben nicht „fair“.

Im zweiten Teil des Nachmittages konnten sich die Konfirmanden mit ihren Spielfiguren auf einer Zielscheibe positionieren und ihre Meinung auf diese Weise äußern zu Sätzen wie „Die Afrikaner sind selber schuld an ihrer Situation“ oder „Junge Leute bei uns interessieren sich nicht für Afrika“. Auch hier wurde kräftig diskutiert. Schließlich überlegten die Konfirmanden miteinander, welche Möglichkeiten sie haben, unsere Welt „fairer“ zu gestalten.

Insgesamt ein Nachmittag, der Spaß machte und gleichzeitig zum Nachdenken über das eigene Verhalten anregte.


Coffee Day

Viel Information und fair gehandelten Kaffee gab es zum Coffee Day am 25.September beim Biohofladen Gommel und bei Edeka. Im Rahmen der landesweiten Initiative Meine.Deine.Eine Welt wurde auf die Situation von Kleinbauern in Lateinamerika aufmerksam gemacht, die durch den Anbau von fairem Kaffee ihre Lebensbedingungen deutlich verbessern konnten (Pide Kaffee Projekt). Vor allem Kunden aus Mönsheim, Tiefenbronn und Hausen hatten viele Fragen zum fairen Handel und zeigten großes Interesse.

Herzlichen Dank an den Biohofladen Gommel und Edeka für die Unterstützung.




 
 
 
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