Vorlage 1 · Stichworte · Stichworte

Bauleitplanung

Die zwei Stufen der Bauleitplanung

Die unterste Ebene der Raumordnung auf Ebene der Gemeinden wird als Bauleitplanung bezeichnet. Die Bauleitplanung ist zweistufig und kennt die Planinstrumente Flächennutzungsplan und Bebauungsplan. Die Bauleitplanung ist im Baugesetzbuch (BauGB) als zweistufiges System ausgestaltet, den Flächennutzungsplan und den untergeordneten Bebauungsplan.

Bebauungspläne und Flächennutzungspläne gehören zu den formellen Bauleitplänen auf Gemeindeebene und sind im Baugesetzbuch geregelt.


Flächennutzungsplan (FNP)

Einführung

Der Flächennutzungsplan ist ein formelles Instrument der Stadtplanung und Ausdruck der gemeindlichen Planungshoheit. Der Flächennutzungsplan, als sogenannter vorbereitender Bauleitplan, versteht sich als "erste grobe Planung" für das Gemeindegebiet und ordnet für das gesamte Gemeindegebiet die verschiedenen Nutzungen, wie z.B. Wohnen, Gewerbe, Land- und Forstwirtschaft, Verkehr, Grünanlagen. Sie bietet auch einen ersten unverbindlichen Ausblick auf mögliche zukünftige Außenentwicklungen und Erweiterungen.

Der Flächennutzungsplan besitzt noch keine allgemeine Verbindlichkeit, es entsteht also für den Bürger kein Anspruch auf die Realisierung der dargestellten Nutzung. Er gibt aber erste Hinweise darauf, wo eine städtebauliche Entwicklung in den nächsten Jahren möglich ist und welche Nutzungen in diesen Entwicklungsbereichen geplant sind.

FNP 2025 der Gemeindeverwaltungsverband Heckengäu (GVV Heckengäu) 

Die Stadt Heimsheim ist zusammen mit den Gemeinden Friolzheim, Mönsheim, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg Mitglied im GVV Heckengäu.