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Überwältigende Spendenbereitschaft im Enzkreis

Über eine Viertelmillion Euro für die Flutopfer in Insul gesammelt – Alle Städte und Gemeinden im Enzkreis haben gespendet


Pressemitteilung des Landratsamts Enzkreis:

„MEGA!!!“ – so lautete die begeisterte Reaktion von Landrat Bastian Rosenau, als er erfuhr, wie viele Spenden innerhalb der letzten Tage auf dem von den Städten, Gemeinden und dem Enzkreis gemeinsam eingerichteten Spendenkonto eingegangen sind, um die Opfer der Hochwasser-Katastrophe in Rheinland-Pfalz zu unterstützen. Auch Neulingens Bürgermeister Michael Schmidt, der die Hilfe der Gemeinden initiierte und koordinierte, freut sich sehr, dass alle 28 Kommunen im Enzkreis der Initiative gefolgt sind. Bisher kamen insgesamt über 190.000 Euro zusammen.

Diesen Betrag stockt der Kreis nun um weitere 50.000 Euro auf, so dass in Summe bisher bereits 241.794 Euro ins Katastrophengebiet gespendet werden können und die „Viertelmillion werden wir sicher noch knacken“, sind sich Rosenau und Schmidt einig. „Wir haben teilweise eine vergleichbare Topografie, so dass vielen Menschen hier bewusst ist, dass uns das jederzeit ebenfalls passieren könnte“, meint der Neulinger Rathauschef.

Mit einer solchen Hilfs- und Spendenbereitschaft habe er nicht gerechnet, gesteht der Landrat überwältigt und dankt „im Namen der Menschen, die teilweise alles verloren haben, was ihnen lieb und teuer war, für die Anteilnahme und die finanzielle Unterstützung. Das ist wirklich gelebte Solidarität und eine große Hilfe für die betroffenen Menschen!“

Laut Kreisbrandmeister Carsten Sorg, der sich selbst zusammen mit seinem Stellvertreter Manfred Wankmüller vor Ort in Rheinland-Pfalz ein Bild von den unfassbaren Zerstörungen durch die Unwetterkatastrophe gemacht hatte, kommt die komplette Summe direkt den Menschen in der extrem betroffenen Ortsgemeinde Insul im Landkreis Ahrweiler zu, die zur Verbandsgemeinde Adenau gehört. Dort war auch der Hochwasserzug aus dem Enzkreis eingesetzt, um erste Nothilfe zu leisten.  Gemeinsam mit dem Landrat und Schmidt, sichert Sorg zu, „selbstverständlich dafür zu sorgen, dass jeder Euro direkt im Hochwassergebiet ankommt. Jede einzelne Spende kommt denen zu Gute, die sie am dringendsten brauchen.“ Und Wankmüller ergänzt: „Für die Menschen dort ist es ungeheuer wichtig, dass sie nicht alleine sind und bleiben. Daher ist dies ein großartiges Zeichen.“

Wer noch spenden möchte, kann dies gerne tun: Spendenkonto IBAN DE 86 6665 0085 0008 2139 68 Stichwort „Hochwasserhilfe Enzkreis“. Bis zu einem Betrag von 300 Euro reicht der Bankbeleg bzw. Kontoauszug als Nachweis aus. Für Zuwendungen über diesem Betrag kann das Landratsamt eine Spendenbescheinigung ausstellen. Wer eine solche wünscht, sollte der Behörde daher parallel dazu per E-Mail an kaemmerei@enzkreis.de seine Anschrift mitteilen.

geschrieben am 10.08.2021 um 12:00 Uhr.
 
 
 
 
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