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Aktuelles aus dem Rathaus

Notbetreuung in den Kindertagesstätten

Notbetreuung ab 27.04.2020

Liebe Eltern,

aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg sind die Schulen und die Kitas weiterhin geschlossen. In den Gesprächen zwischen Bund und Land vom 15.4.2020 wurde eine Ausweitung der Notbetreuung ab Montag den 27.4.2020 beschlossen. Zwischenzeitlich liegt diesbezüglich ein Entwurf für die Veränderung der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg vor, der aber von der Landeregierung noch beschlossen werden muss.


NOTFALLBETREUUNG ab 27.4.2020

Für Familien, die zu unten aufgeführten Personenkreisen (1. bis 3.) gehören, und die eine Notbetreuung für ihre Kinder benötigen, wird eine solche angeboten. Diese Familien füllen bitte das Antragsformular aus, und mailen es uns umgehend zurück an Frau Kreisle (kreisle@eimsheim.de) oder Frau Tomaske (tomaske@heimsheim.de).

Wer eine Notbetreuung bereits ab Montag 27.4.2020 benötigt, sollte den Antrag bis Donnerstagabend 23.4.2020 gestellt haben. Ansonsten können Sie jederzeit einen Antrag stellen, mit einer Vorlaufzeit von einer Woche. Nach Antragsprüfung nehmen wir wieder mit Ihnen Kontakt auf, um Ihnen mitzuteilen, ab wann, wo und in welchem Umfang die Betreuung für Ihr Kind stattfindet. Voraussetzung für die Notbetreuung ist, dass die Kinder vollständig gesund sind und keinerlei Krankheitssymptome zeigen!

Da die Gruppengrößen nach den Vorgaben des Landes verringert werden müssen und die pädagogischen Fachkräfte unter Umständen nicht vollzählig zur Verfügung stehen, kann es zu Engpässen kommen. Es kann deshalb keine Garantie für einen Notfallbetreuungsplatz gegeben werden!


Eine Notbetreuung kann beantragt werden, für Kinder
  1. deren Eltern (bei Alleinerziehenden sinngemäß) in der kritischen Infrastruktur (siehe unten) arbeiten oder

  2. für die der örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe feststellt, dass die Teilnahme an der Notbetreuung zur Gewährleistung des Kindeswohls erforderlich ist oder

  3. deren Eltern (bei Alleinerziehenden sinngemäß) beide außerhalb der Wohnung
    einen präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben und für den Arbeitgeber als unabkömmlich gelten. Eine entsprechende Bescheinigung des Arbeitgebers und eine (formlose) Bestätigung, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist, müssen vorgelegt werden.
Zur Kritischen Infrastruktur zählen

laut Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung -CoronaVO) vom 17. März 2020 (in der Fassung vom 17. April 2020):
  • die in den §§ 2 bis 8 der BSI-Kritisverordnung (BSI-KritisV) bestimmten Sektoren Energie, Wasser, Ernährung, Informationstechnik und Telekommunikation, Gesundheit, Finanz- und Versicherungswesen, Transport und Verkehr,
  • die gesamte Infrastruktur zur medizinischen und pflegerischen Versorgung einschließlich der zur Aufrechterhaltung dieser Versorgung notwendigen Unterstützungsbereiche, der Altenpflege und der ambulanten Pflegedienste, auch soweit sie über die Bestimmung des Sektors Gesundheit in § 6 BSI-KritisV hinausgeht,
  • Regierung und Verwaltung, Parlament, Justizeinrichtungen, Justizvollzugs- und Abschiebungshaftvollzugseinrichtungen sowie notwendige Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge (einschließlich der Einrichtungen gemäß § 36 Absatz 1 Nummer 4 IfSG), soweit Beschäftigte von ihrem Dienstherrn unabkömmlich gestellt werden,
  • Polizei und Feuerwehr (auch Freiwillige) sowie Notfall- /Rettungswesen einschließlich Katastrophenschutz,
  • Rundfunk und Presse,
  • Beschäftigte der Betreiber bzw. Unternehmen für den ÖPNV und den Schienenpersonenverkehr sowie Beschäftigte der lokalen Busunternehmen, sofern sie im Linienverkehr eingesetzt werden,
  • die Straßenbetriebe und Straßenmeistereien sowie
  • das Bestattungswesen.
geschrieben am 27.04.2020 um 08:00 Uhr.
 
 
 
 
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