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Land, Kreis und Gemeinden nehmen Maßnahmen gegen Pendlerstaus auf der L 1134 ins Visier


PRESSEMITTEILUNG
131 / 2018

Wirtschaftsboom im Heckengäu beschert  Herausforderungen
- Land, Kreis und Gemeinden nehmen Maßnahmen gegen Pendlerstaus auf der L 1134 ins Visier

KARLSRUHE/FRIOLZHEIM/HEIMSHEIM/MÖNSHEIM/ENZ-KREIS. Für Jürgen Skarke vom Regierungspräsidium Karlsruhe zeigt sich an der Verkehrs-Entwicklung auf der Landesstraße L 1134 zwischen Mönsheim und Heimsheim beispielhaft, wie eine grundsätzlich erfreuliche Gewerbeentwicklung auf dem Land das Straßennetz an seine Belastungsgrenze führen kann. Der Abteilungspräsident für Straßenwesen und Verkehr bringt es mit „Fluch und Segen" auf den Punkt.

Welchen hohen Stellenwert das Thema hat, zeigte sich in der vergangenen Woche bereits am Teilnehmerkreis des Gesprächs zur weiteren Verkehrsentwicklung auf der boomenden Heckengäu-Achse, bei dem auch das Ergebnis einer Netzknotenuntersuchung präsentiert wurde: Neben Skarke und den Bürgermeistern der Gemeinden Mönsheim (Thomas Fritsch), Friolzheim (Michael Seiß) und Heimsheim (Jürgen Troll) kamen Landrat Bastian Rosenau, Erster Landesbeamter Wolfgang Herz und Verkehrsdezernentin Dr. Hilde Neidhardt mit ihren Mitarbeitern.

Landrat Rosenau brachte gleich zu Beginn auf den Punkt, was vor allem den Pendlern und Anwohnern und damit den betroffenen Rathauschefs wichtig sein dürfte: „Wir brauchen hier langfristige bauliche Veränderungen ebenso wie kurzfristige Übergangslösungen, die bei den Bürgerinnen und Bürgern spürbar ankommen." Einigkeit herrschte jedoch nicht nur in diesem Punkt, sondern auch in der Erkenntnis, dass sinnvolle Lösungen zur Bewältigung der weiter steigenden Pendlerströme einer sorgfältigen Planung bedürfen.

Bis Herbst 2018 soll nun ein umfassendes Verkehrsgutachten vorliegen, das Verkehrsplaner Andreas Weber von der Planungsgruppe Kölz erstellen wird. Der Auftrag: Lösungsvarianten zu entwickeln, die die langfristigen Prognosebedingungen und die weitere Gewerbeentwicklung berücksichtigen, und konkrete Planungsschritte zu beschreiben, die als Grundlage für weitere Gespräche dienen. Alle Anwesenden betonten deren Notwendigkeit mit Blick auf die bestehenden und prognostizierten Leistungsdefizite dieser Achse, vor allem zu den Berufsverkehrszeiten.

Kurzfristig wird sich die Situation nach Überzeugung der Straßenverkehrs- und Straßenbaubehörden schon zum Jahreswechsel 2018/2019 verbessern: Dann wird die Ortsdurchfahrt von Flacht wieder freigegeben und der zusätzliche Verkehr auf der Umleitungsstrecke, der L 1134, fällt weg. Darüber hinaus stehen schon bald der Ausbau der Verbindungsachse nach Flacht (K 4569) und deren Anbindung an die L 1134 sowie die Einmündung des interkommunalen Gewerbegebiets „Am Dieb" an. Auch Aspekte nachhaltiger Mobilität wie Radverkehr und ÖPNV sollen im Fokus bleiben, versicherte Erster Landesbeamter Wolfgang Herz.
(enz)

geschrieben am 08.05.2018 um 09:20 Uhr.
 
 
 
 
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