"Gute Stube"
1. Obergeschoss

Über die 1995 neu eingebaute Treppe gelangen wir in die "gute Stube" des Gebäudes. Die Wohndiele wurde gewärmt u.a. durch den Abzug der Küche, nicht aber durch den prächtigen, mit Wappen und Fratzen geschmückten offenen Kamin. Dort fanden sich keine Russspuren. In der Wand zum Schlosshof ein Wandschränkchen mit Nuten für Einlegebretter.
Durch einen schön gestalteten Türrahmen aus behauenem Buntsandstein gelangt man in den besonders gestalteten Rittersaal. Er war wohl als Empfangsraum und "Büro" des Burgherren geplant, getrennt durch eine Holzwand. Auf den behauenen Steinkonsolen lag eine Holzdecke.
Der Empfangsraum mit Blick auf den Schloss hof wird durch die Fensternische mit gotischen Säulen dominiert. Im früheren Arbeitszimmer des Burgherren fällt an der Rückwand eine Holztür auf. Sie führt in einen kleinen Raum, der multifunktional genutzt worden sein könnte: Ausguck (Bank), Versteck von Wichtigem (Wandschrank) und Abort.
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